Technische und historische Dokumentationen.

Eine Vielzahl an Mühlen sind bereits aus Quellen, vor Ort oder technisch aufgenommen worden und in einzelnen Dokumentationen zusammengefasst. Hier finden Sie einige Beispiele, die Sie als PDF downloaden können.

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Dokumentation

Die Kalkarer Mühle am Hanselaerer Tor

Eine Bestandsaufnahme von Hans-Michael Altemüller, Rüdiger Hagen, Dr. Ralf Kreiner und Dr. Elisabeth Zenses aus 2016/2017.

Veröffentlichung 15.03.2019.
DNB-Eintrag: http://d-nb.info/117773737X.

Die Windmühle ist von der Höhe, dem Bauvolumen und der Flügelspannweite her die größte Windmühle am Niederrhein. Auf Bodenniveau hat die Mühle, bei einem Innendurchmesser von 9 m, einer Wandstärke von 1 m und Außendurchmesser von 11,14 m, fast 35 m Umfang. Die Kapp-Höhe, d.h. die Höhe ohne Flügel, beträgt 27 m, die Gesamthöhe 36 m. 
Sie ist voll funktionsfähig und wird vom Verein "Kalkarer Mühle am Hanselaerer Tor e.V." geführt. 

Die Dokumentation können Sie hier einsehen und für Studienzwecke laden. 

Die Redaktion.




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Technische Dokumentation

Die Eschmarer Mühle, Troisdorf

Eine aktualisierte und überarbeitete Version der Dokumentation der Eschmarer Mühle aus dem Jahre 2007, die 2016 fotografisch erweitert wurde.

Die hier vorgefundene Mühle ist ein typischer Zeitzeuge für die industrielle Entwicklung in der Müllerei ab 1870. Schon das effizient auf Leistung ausgelegte Wasserrad ist ein Zeugnis dafür.
Der rechte Gebäudekomplex aus dem Jahre 1884 ist das eigentliche Mühlengebäude. Nach den Resten der Plansichteraufhängung zu urteilen, war die Mahltechnik bereits auf den technischen Stand nach 1870 gebracht.

Heut ist die Mühle ein Gebäude mit Eigentumswohnungen.

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Bestandsaufnahme

Mühlen und Hämmer links und rechts des Rheins

Die Studie zu Mühlenstandorten im Gebiet der Regionale 2010 wurde 2007 veröffentlicht.

Sie umfasst eine Auflistung von Mühlenstandorten in den Gebietskörperschaften Rhein-Sieg-Kreis, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis, Leverkusen, Bonn und Köln.



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Bestandsaufnahme

Mühlen am Pulheimer Bach

Eine Dokumentation von Dr. Ralf Kreiner für den Pulheimer Bachverband aus 2012.

Die Mühlen am Pulheimer Bach haben in die ortsgeschichtliche Literatur bisher nur sehr kursorisch Eingang gefunden. Gebündelt betrachtet werden sie nur bei Vogts, Niederrheinischer Wassermühlenführer (1998), der auf Grund seines Charakters als Übersichtsstudie dem jeweiligen Objekt aber nur sehr begrenzten Raum einräumen konnte.

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Bestandsaufnahme

Die Horremer Mühle, Kerpen

Eine Bestandsaufnahme von Paul Demel, aufgenommen am 17.02.2006.

Die bisher älteste Erwähnung der Horremer Mühle stammt aus dem Jahr 1420. Aus diesem Jahr ist im
Hemmersbacher Rentbuch verzeichnet, dass Jan Baden Peter Baden Sohn 90 Malter Roggen und aus der Ölmühle 6 Pfund Wachs an Jahrespacht zu leisten hatte. Die Mühle gehörte zu dieser Zeit den Herren von Hemmersbach. 1677 verpachtete Heinrich Freiherr von Vercken als Herr von Hemmersbach die Mühle an Gerhard Clemens und Maria Plück.

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Bestandsaufnahme

Die Sindorfer Mühle, Kerpen

Eine Bestandsaufnahme der Wassermühle mit Zeichnungen, Skizzen und Fotografien von Paul Demel aus dem Jahre 2006.
Die Ursprünge der Sindorfer Mühle konnten nicht genau ermittelt werden. 1395 soll sie erstmals genannt sein. Im 15. Jahrhundert kamen das Dorf Sindorf wie auch die Mühle als Lehen der Herzöge von Jülich an die Herren von Hemmersbach. Im Rentbuch der Hemmersbacher Herrschaft von 1483 erscheint die Mühle mit einer jährlich zu zahlenden Pachtabgabe von 4 Malter Roggen sowie 6 Pfund Wachs aus der Ölmühle.

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Bestandsaufnahme

Die Paffendorfer Mühle, Bergheim

Bestandaufnahme der Wassermühle von Paul Demel im Jahr 2006.

Die Mühle wird im Einkünfteverzeichnis des Reichsstiftes Essen von 1339 aufgeführt. Bereits 898 hatte König Zwentibold dem Stift die Güter an der Erft mit Mühlen übertragen, zu denen auch der spätere Oberhof Paffendorf zählte. Im Weistum über die Einkünfte des Paffendorfer Fronhofs aus dem 15. Jahrhundert ist die Mühle (item eyn zo Paffendorp) aufgelistet.

Das Mühlen-Interieur ist vollständig vorhanden. Nach Instandsetzungsarbeiten würde die Mühlentechnik wieder funktionieren. Mit dem Weizengang würde man Weizenmehl dunklerer Typen erzeugen können. Den Roggen- oder Schrotgang bräuchte man für Futterschrot und nach Sauberlaufen desselben könnte Backschrot (z.B. für Schwarzbrot) erzeugt werden.

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Bestandsaufnahme

Die Kentener Mühle, Bergheim

Eine Bestandaufnahme der Wassermühle von Paul Demel mit Fotos und Zeichnungen aus 2006.

Die Mühle befindet sich unmittelbar an der Kleinen Erft. Der Oberlauf mündet im Gerinne. Seitlich, links zur Fließrichtung angeordnet, befindet sich ein Überlaufschütz (Freiarche) mit zwei eisernen Schütztafeln: Breite 132 und 115 cm. Wenn das Wasserrad steht, stürzt das Wasser über das Überlaufschütz in den verbreiterten Untergraben (Kolk). Es gibt keinen Mühlgraben und keinen Teich. Im Oberlauf befindet sich ein
Grobrechen (NiG1).

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Bestandsaufnahme

Die Kerpener Obermühle

Die Bestandaufnahme von Paul Demel stammt aus 2006.

Die Mühle liegt am Neffelbach, der aber verrohrt unter der Bachstraße in Kerpen hinter der Mühle
entlang läuft. Der Mühlgraben ist verfüllt.



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Bestandsaufnahme

Neueste Geschichte der Dresdner Mühlen

Die Dokumentation von Anita Urban von 2010 wurde von Frau Anita Urban dem RMDZ zur Veröffentlichung überlassen.

Werner von Siemens ließ im Jahre 1866 seine Dynamomaschine patentieren. Sie ermöglichte erstmals eine Erzeugung elektrischer Energie in größerem Umfang. Dies verhalf dem Elektromotor zum Durchbruch. 1900 ging das ersten Fernheizungs- und Elektrizitätswerk Dresdens in Betrieb. Etwa ab 1920 wurden Elektromotoren vermehrt als Maschinenantrieb eingesetzt und verdrängten die Dampfmaschinen und Verbrennungsmotoren aus den Mühlen.

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Bestandsaufnahme

Die Brauweiler Mühle, Pulheim

Paul Demel hat die Brauweiler Windmühle 2007 und 2008 besichtigt.

Die Mühle steht auf einem historischen Platz. Der heutige Bau folgte 1810 der ursprünglichen Bockwindmühle, die zum Benediktinerkloster Brauweiler gehörte. Unter Abt Johannes I. von Wied (1498—1515) wurde in Brauweiler eine hölzerne Bockwindmühle errichtet. 1733 wurde die Windmühle zu Brauweiler von der Abtei Brauweiler für eine jährliche Pacht von 24 Malter Roggen, 4 Malter Gerste und 8 Malter Raues (Dinkel, Spelt?) an Henrico Pontzer verpachtet. 1780 war die Mühle für dieselbe Summe an Wilm Mückes verpachtet. Im Jahre 1802 wird der Wert der Mühle (Pächterin: Witwe Mükes) mit 7160 Francs angegeben. 1904 Umstellung auf Dampfkraft. 1919 Einbau eines E-Motors.

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